| In der Altmark ist jetzt
ein fettiger Bockwurstkrieg entbrannt. Hintergrund:
Thomas Rosenhöfer (Stendaler SK) und Bodo Potratz
streiten um das Urheberrecht der Bezeichnung
"Bockwurstturnier". mehr>> |
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Höllenschach:
Häftlinge
schöpften Kraft beim
königlichen Spiel
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| Bei einem Ausflug in die
Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar entdeckte ich in der
ständigen Ausstellung diese beiden Schachspiele, die
ehemalige Häftlinge des KZ gebastelt hatten. mehr>> |
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1. Stendaler Open:
Hamburger gewinnt Premiere
Der Hamburger Rolf Menk durfte sich gestern über 550 Mark freuen.
Er gewann das viertägige Stendaler Schach-Open, das seine Premiere
erlebte. Damit ging auch das Preisgeld an den Norddeutschen, der als
einziger Akteur in sieben Runden sechs Punkte erspielte.
Hinter ihm belegte mit Ulf Schlanke (CO Magdeburg) ein
Sachsen-Anhaltiner den zweiten Rang. Er platzierte sich damit vor den
höher gehandelten Johannes Arnold (Bamberg) und FIDE-Meister
Michael Müller (Dresden). Achtbar schlugen sich Torsten Hansch
(TuS Wahrburg) und Gerd Wiesemann (Eintracht Tangerhütte), die als
Fünfter beziehungsweise Achter fünf Punkte verbuchten und
somit in die "Top-Ten" kamen.
Volkmar Ahlers, der für Veranstalter TuS Wahrburg zudem die
Turnierfäden in der Hand hatte, wusste angesichts seiner
zusätzlichen "Regiearbeit" als Zwölfter ebenfalls zu
überzeugen. "Die Altmärker haben eigentlich das gespielt, was
sie können. Ihre Platzierungen gehen in Ordnung", befand Volkmar
Ahlers.
Das erste Stendaler Schach-Open machte Appetit auf mehr und gab den
Verantwortlichen auch Mut für eine weitere Auflage. "Ich denke, um
Himmelfahrt 1998 wird es wieder ein Schach-Open geben. Wir erfuhren
viel Unterstützung. So von der Sparkasse, der Metallverarbeitung,
der Victoria-Versicherung sowie den Firmen Herbst und Sellhusen. Damit
konnte TuS Wahrburg nicht nur ein Preisgeld für die sechs
Erstplatzierten ausschütten (550 bis 100 Mark), sondern auch die
besten U-20-Spieler finanziell erfreuen. Hier setzte sich Norman
Schütze (Wolfen-Nord) - er wurde Gesamtsechster - vor Till
Wippermann (Hannover) und Michael Zeuner (Halle) durch. Beachtlich: Der
erst elfjährige Karsten Wiesemann (TuS Wahrburg) belegte unter den
52 Akteuren den 42. Platz, erspielte sich 2,5 Punkte.
(Quelle: Volksstimme vom 12. Mai 1997)
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