| In der Altmark ist jetzt
ein fettiger Bockwurstkrieg entbrannt. Hintergrund:
Thomas Rosenhöfer (Stendaler SK) und Bodo Potratz
streiten um das Urheberrecht der Bezeichnung
"Bockwurstturnier". mehr>> |
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Höllenschach:
Häftlinge
schöpften Kraft beim
königlichen Spiel
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| Bei einem Ausflug in die
Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar entdeckte ich in der
ständigen Ausstellung diese beiden Schachspiele, die
ehemalige Häftlinge des KZ gebastelt hatten. mehr>> |
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3. Stendaler Open: Favorit Michael Richter ließ nichts anbrennen
Mit dem Sieg des Favoriten Michael Richter (2418) vom SK Zehlendorf
endete gestern Mittag das 3. Stendaler Schach-Open, das
dankenswerterweise in der Metallverarbeitung gespielt werden konnte.
Unter 58 Teilnehmern, was zugleich einen neuen Rekord bedeutete, hatte
der Berliner mit 5,5 Zählern aus Berlin knapp die Nase vorn. Zwar
kamen Rüdiger Schüttig (TSG Oberschöneweide) und Mike
Stolz vom Bundesligisten USC Magdeburg auf die gleiche Punktzahl, doch
trennten die drei Erstplatzierten lediglich zwei Zähler in der
sogenannten Buchholzwertung. Richter, Schüttig und Stolz konnten
sich nicht nur über 500, 300 und 200 Mark freuen - sie nahmen auch
von der Volksstimme gestiftete Pokale mit nach Hause.
Titelverteidiger Torsten Hansch vom gastgebenden TuS Wahrburg wurde
Vierter. Der Randstendaler leistete sich nur eine Niederlage - in der
fünften Runde gegen Richter. Dennoch bewies Hansch auch bei diesem
Turnier seine unangefochtene Spitzenstellung in der Altmark.
Ohne Niederlage blieben außer den beiden Spitzenreitern Ingo
Stark von der TSG Oberschöneweide (Platz 5), FIDE-Meister Ralf
Kleeschätzky vom SV Empor Berlin (Platz 6), Vincent Nerlich von CO
Magdeburg (Platz 8) und Guido Giese von Grün-Weiß
Baumschulenweg (Platz 22). Enttäuschend dagegen in diesem
Jahr das Abschneiden des zweiten FIDE-Meisters im Teilnehmerfeld,
Michael Müller vom BSW Dresden. Mit 4,5 Zählern landete der
Elbflorenzer nach seinen Spitzenplätzen in den Vorjahren nunmehr
auf Platz 15. Müller musste gleich zwei Niederlagen einstecken,
darunter eine "Null" in einer hochdramatischen Zeitnot-Partie gegen
Wahrburgs Abteilungsleiter und Turnierleiter Volkmar Ahlers. Die
bestplatzierten Wahrburger Spieler neben Torsten Hansch: Volkmar Ahlers
(Platz 12), Gerd Wiesemann (14), Steffen Kottke (18), Hans-Jürgen
Mäder (21) und Frank Fahrholz (23).
Michael Müller gewann dafür das am Sonnabend
ausgetragene Blitzturnier, das als zweite offene Stendaler
Stadtmeisterschaft drklariert wurde. 22 Spieler kämpften in elf
Runden Schweizer System um die Ränge. Mit 10,5 Punkten aus elf
Partien ließ Müller lediglich ein Remis zu. Platz zwei ging
an Boris Dimitrijewski (Lichtenrade) mit 8,5Zählern. Dritter wurde
mit 7,5 Punkten Gerd Wiesemann (TuS Wahrburg), 4. Torsten Hansch, 5.
Steffen Kottke (beide TuS Wahrburg, jeweils sieben Punkte).
(Quelle: Volksstimme vom 17. Mai 1999)
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