| In der Altmark ist jetzt
ein fettiger Bockwurstkrieg entbrannt. Hintergrund:
Thomas Rosenhöfer (Stendaler SK) und Bodo Potratz
streiten um das Urheberrecht der Bezeichnung
"Bockwurstturnier". mehr>> |
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Höllenschach:
Häftlinge
schöpften Kraft beim
königlichen Spiel
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| Bei einem Ausflug in die
Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar entdeckte ich in der
ständigen Ausstellung diese beiden Schachspiele, die
ehemalige Häftlinge des KZ gebastelt hatten. mehr>> |
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5. Stendaler Open: Litauer Dambrauskas räumte in der Altmark ab
Mathias Kresse von Eintracht Tangerhütte hatte allen Grund, nach
den 5. Stendaler Open mit strahlender Miene ein Bier zu genießen.
Der 42-jährige hatte den Wettkampf hinter dem favorisierten Trio
aus Litauen, Umgarn und Russland überraschend als Vierter beendet.
"Diesen vierten Platz zähle ich zu meinen schönsten Erfolgen.
In der letzten Runde hatte ich allerdings Glück; gegen Steffen
Kottke habe ich trotz schlechterer Stellung gewonnen, weil er in
Zeitnot kam", schätzte Kresse bescheiden ein. Dass er gut in Form
ist, bewies der Tangerhütter auch beim Simultan gegen den Litauer
Vijsligard Dambrauskas. Als einziger der acht Gegner bezwang er den
Internationalen Meister. Torsten Hansch (TuS Wahrburg) und Daniel
Kottwitz (Gera) trotzten ihm ein Remis ab.
Beim viertägigen Open allerdings war Dambrauskas nicht zu
bezwingen und siegte mit 6,0 Punkten aus den sieben Runden vor dem
punktgleichen Ungarn Ferenc Berebora, einem Internationalen Meister,
der in Neuruppin spielt, und dem russischen FIDE-Meister Boris Gruzmann
(5,5 Punkte).
Mit 59 Spielern gab es bei der fünften Auflage des von TuS
Wahrburg im Bahnhofshotel veranstalteten Turniers einen
Teilnehmerrekord. Und es gab gestern zum Abschluss zahlreiche Ehrungen.
Auch beim Blitz-Wettstreit, der wie die Simultanvorstellung zum
Rahmenprogramm zählte und 20 Teilnehmer verzeichnete, dominierte
Dambrauskas. 18 seiner 19 Partien beendete er als Sieger, einzig der
spärere Zweite, Torsten Hansch, remisierte gegen ihn.
Die vier Tage der 5. Stendaler Schach-Open bildeten zweifellos einen
Höhepunkt dieses Sports in der Altmark und setzten
Maßstäbe für die sechste Auflage im kommenden Jahr.
(Quelle: Volksstimme vom 28. Mai 2001)
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