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In der Altmark ist jetzt ein fettiger Bockwurstkrieg entbrannt. Hintergrund: Thomas Rosenhöfer (Stendaler SK) und Bodo Potratz streiten um das Urheberrecht der Bezeichnung "Bockwurstturnier". mehr>>


Höllenschach: Häftlinge
schöpften Kraft beim königlichen Spiel
Bei einem Ausflug in die Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar entdeckte ich in der ständigen Ausstellung diese beiden Schachspiele, die ehemalige Häftlinge des KZ gebastelt hatten. mehr>>






12. Stendaler Open:
Walter Schatz ganz souverän

Open
Beim vierten Anlauf hat es geklappt: Walter Schatz von der TSG Neuruppin gewann das diesjährige Stendaler Schach-Open. Die zwölfte Auflage, inzwischen ist der Stendaler SK der Ausrichter, sah Schatz ohnehin an Nummer eins gesetzt und damit in der Favoritenrolle. Nachdem er mit fünf Punkten aus fünf Partien gestartet war, gestattete er sich in den letzten beiden Runden gegen Dr. Roubik Adibekian (PSC Hannover) und Torsten Hansch (Stendaler SK) zwei Remis, um den Turniersieg gemächlich einzufahren. Schatz blieb, ebenso wie Hansch, Andreas Zech (Eintracht Tangerhütte) und Rainer Bartsch (Schach-Drachen Isernhagen), ohne Niederlage.
Platz zwei ging an Torsten Hansch, der sich mit vier Punkteteilungen und drei Siegen von Beginn an im Hintergrund hielt. Dritter wurde Christian Hachtmann von den Schach-Drachen Isernhagen, der es, genau wie Hansch, auf fünf Zähler brachte. Hachtmann nahm übrigens nach 2000 zum zweiten Mal am Open teil. Damals kam er auf 4,5 Punkte.
Von den übrigen altmärkischen Teilnehmern landeten lediglich Andreas Zech (7.), Karl-Heinz Jacobi (SC Salzwedel/13.), Gerd Wiesemann (Stendaler SK/14.), Hans-Jürgen Mäder (Stendaler SK/16.), Maik Schumacher (SV Gardelegen/21.) und Arne Schönfeld (SV 90 Havelberg/22.) in der oberen Tabellenhälfte. Remiskönig wurde mit sechs Punkteteilungen und einem Sieg Rainer Bartsch (23.).
Insgesamt gesehen war das Turnier in diesem Jahr mit 46 Teilnehmern quantitativ schlecht besetzt. Der bisherige Minusrekord stammte aus dem Jahre 1998, als nur 47 Spieler um Punkte und Platzierungen kämpften. Auch war diesmal kein einziger internationaler Titelträger dabei – das gab es zuletzt und bislang einmalig im Jahr 2000.
Ein besonderes Kuriosum – im negativen Sinne – gab es in diesem Jahr ebenfalls: Das Blitzturnier, seit 1998 ständig Teil des Rahmenprogramms, fiel aufgrund mangelnden Interesses aus. Ausgetragen wurde lediglich ein Kinderturnier mit zwölf Teilnehmern (1. bis 3. Mai).
Landeseinzelmeisterschaft
Michael Strache (SV Sangerhausen) hat seinen Landesmeister-Titel erfolgreich verteidigt. Bei dem Championat, das als Rahmenturnier des 12. Stendaler Opens ausgetragen wurde, verwies er Florian Heyder (USV Halle) und Frank Schellmann (Einheit Halle) auf die Plätze. Mit einem schön heraus gespielten Sieg gegen Vilen Rafayevich in der letzten Runde machte Strache seinen Titelgewinn perfekt.

Teilnehmerliste 12. Open
Endstand 12. Open
Partien 12. Open
Endstand LEM Männer
Partien LEM Männer
Auswertung Open










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