FIDE-Meister Bernd Laubsch von Post Uelzen hat das 13. Stendaler Open gewonnen. Mit sieben Punkten aus sieben Partien stellte er zugleich eine neue Bestmarke auf, die nicht mehr zu toppen sein wird. Den alten Rekord von 6,5 Zählern hielten bislang Ventiszlav Inkiov (2004), Tatjana Melamed (2005) und Cliff Wichmann (2006).
Bernd Laubsch – einziger Titelträger des Klassements – war mit einer DWZ von 2252 in das Turnier gegangen und galt als Top-Favorit. Es war zwar erwartet worden, dass der Uelzener einen Start-Ziel-Sieg landen wird, doch so eindeutig hatte ihm niemand den Erfolg zugetrauet. Am Ende waren es satte zwei Punkte, die Laubsch von Christian Hachtmann (SD Isernhagen), Colin Costello (Weiße Dame Berlin) und Oliver Kreitling (Borussia Friedrichsfelde) trennten. Kreitling hatte zudem das Pech, als Wertungsschlechtester nicht in die Preisränge gekommen zu sein. Bernd Laubsch erhielt für seinen Turniersieg immerhin 300, Hachtmann 200 und Costello 100 Euro. Die besten Nachwuchsspieler waren Daniel Lachmann (Empor Berlin, 4,0 Punkte), Annika Briese (Stendaler SK, 3,0) und Jannik Heitmann (SV Langlingen, 2,5). Als bester Senior wurde Slavko Krneta (SK Hermannsburg) geehrt.
Drei Teilnehmer aus der Altmark hatten vor der letzten Runde noch die Möglichkeit, in die Preisränge zu kommen. Doch weder Gerd Wiesemann (unterlag Christian Hachtmann) noch Andreas Zech (verlor gegen Costello) noch Hans-Jürgen Mäder (verpasste einen Gewinn gegen Dir Gros) punkteten ganz oder teilweise. Dennoch waren dies die erfolgreichsten Altmärker. Während Wiesemann Siebter wurde, landete Zech auf Platz neun und Mäder auf Rang zehn. Thomas Janeke (SG Klötze-Süd, 15.), Norbert Hartig (Stendaler SK, 19.), Annika Briese (Stendaler SK, 23.), Imre Izinger (Stendaler SK, 24.), Steffen Heinze (SV 90 Havelberg (26.) und Heiko Gielke (SV 90 Havelberg, 28.) komplettierten das Teilnehmerfeld aus dem Norden Sachsen-Anhalts.
Insgesamt verlief das Turnier ruhig und fair, so, wie man es seit der Erstauflage 1997 kennt.
Insgesamt war das Turnier mit 29 Teilnehmern quantitativ so schlecht besetzt wie nie zuvor. Im kommenden Jahr, versprach Stendaler-SK-Vorsitzender Lutz Ahrendt, will man stärker die Werbetrommel rühren.
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