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(sk) Eintracht Tangerhütte hat sich in der ersten Runde des deutschen Pokals gegen den SC Empor Potsdam teuer verkauft. An heimischen Brettern unterlagen die Altmärker den Gästen aus dem Land Brandenburg 1,5:2,5.
Chancenlos sieht anders aus. Nur knapp musste sich das Tangerhütter Quartett in der Aufstellung Andreas Zech, Thomas Woost, Mathias Kresse und Bodo Potratz geschlagen geben. Gegen die wertzahlmäßig deutlich über dem Schnitt der Tangerhütter liegenden Gäste boten die Eintrachtakteure „Kampfschach“.
Den einzigen Sieg fuhr fuhr mit Bodo Potratz der älteste Spieler in den Reihen der Tangerhütter ein. Mit einem minimalen Vorteil ging die Partie vom Mittel- ins Endspiel über. Potratz baute seinen Vorteil systematisch mit geschickten Schwerfigurenmanövern aus. Mathias Kresse und sein Gegner entschieden sich für eine eigenwillige Eröffnungsbehandlung, die beiden Akteuren sehr viel Zeit kostete. Nachdem Schwarz sich einen kleinen Vorteil erarbeitete, konnte Kresse seine Stellung aber konsolidieren und selbst ein minimales positionelles Plus heraus spielen. Weil der Vorteil aber zu gering war, um zu gewinnen, einigten sich beide auf Remis. Andreas Zech hatte sich am Spitzenbrett mit dem stärkten Gästespieler – FM Andreas Penzold (DWZ 2358) – auseinanderzusetzen. Nachdem der Tangerhütter gut aus der Eröffnung gekommen war, unterlief ihm beim Übergang ins Endspiel ein Fingerfehler. Material- und Partieverlust waren unvermeidlich. Für Thomas Woost war gegen Rolf Trenner (2251) an diesem Tag nichts zu holen. Der Eintracht-Spieler musste nach einigen groben Schnitzern recht schnell das Handtuch werfen. Einzelergebnisse: Zech – Penzold (DWZ 2358) 0,0:1,0 Woost – Trenner (2251) 0,0:1,0 Kresse – Puhlmann (2127) 0,5:0,5 Potratz – Wuttke (2145) 1,0:0,0 |