14. Stendaler Open vom 13. bis 16. Mai 2010 |
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Blieb in sieben Runden ohne Niederlage: Tangerhüttes Uwe Welz. |
Spielte ein durchwachsenes Turnier: Frank Wiesemann (Stendaler SK). |
Blick in den Turniersaal: Imre ist schon wieder ganz aufgeregt. |
Kiebitze bei der Partie Adebekian gegen Hantusch. |
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Windjäger gegen Gros, dahinter Hachtmann gegen Kottke. |
Hart umgekämpft waren in jeder Runde die Spitzenbretter. |
Roubik Adebekian: Platz zwei für den Hannoveraner. |
Sichterte sich dank besserer Wertung den Turniersieg: Manfred Lenhardt. |
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Eine kleine Überraschung war der vierte Platz von Steffen Kottke. |
Platz acht für Dirk Windjäger, der stets konzentriert bei der Sache war. |
Auch Manfred Lenhardt gelang es nicht, Uwe Welz zu bezwingen. |
Der Klötzer Thomas Janeke (rechts) siegte gegen Thorsten Lössing. |
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Remis in der Schlussrunde zwischen Hartig (links) und Wiesemann. |
Nach gutem Start war für Oliver Kreitling nur noch Platz 17 drin. |
Es war diesmal nicht sein Turnier: Stammgast Ulrich Fitzke. |
Swenja Wagner war die einzige weibliche Teilnehmerin. |
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Aus dem hohen Norden (Kiel) kam Martin Kaduszkiewicz. |
Adebekian kiebitz bei Welz gegen Lenhardt. Reichts für den Sieg? |
Engagierte sich erneut beispielhadt: Lutz Ahrendt (Stendaler SK). |
Reiner Bartsch (2.v.l.) wurde bester Senior des Turniers. |
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Musste sich nur dem Turniersieger geschlagen geben: Mathias Kresse. |
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Manfred Lenhardt Sieger, Uwe Welz Gewinner |
| (sk) Von der Teilnehmerzahl her war das 14. Stendaler Open eher enttäuschend. Nur 25 Schachfreunde hatten sich im Stendaler Landratsamt eingefunden, um den Nachfolger des letztjährigen Siegers Bernd Laubsch (Post Uelzen) auszuspielen. Allein die Qualität des größten Turniers im Norden Sachsen-Anhalts lag doch über den Erwartungen des Veranstalters.
Hatten die ersten zehn Teilnehmer der Setzliste im Vorjahr eine durchschnittliche Turnierwertzahl von 1962 aufzuweisen, lag sie in diesem Jahr bei 2025. Letztlich war es eine Millimeterentscheidung, die den Ausschlag über die Reihenfolge der Preisränge gab. Mit dem Berliner Manfred Lenhardt gewann ein Schachfreund Pokal und Siegprämie, der nach 2008 zum zweiten Mal am Open teilnahm. Lenhardt bestach durch eine kontinuierliche Leistung, startete mit vier Siegen in den ersten vier Partien in das Turnier. In der fünften Runde unterlag er zwar dem Zweitplatzierten Dr. Roubik Adebekian (PSC Hannover), allein die 1,5 Punkte in den beiden Schlussrunden brachten ihm den ersehnten Erfolg. Adebeikian – an Nummer eins gesetzt – verlor zwar keine Partie, scheiterte aber an der „Tangerhütter Troika“. In der ersten Runde musste er gegen Steffen Kottke ins Remis einwilligen, danach nahm Uwe Welz dem gebürtigen Armenier einen halben Zähler ab. In der Schlussrunde spielte Mathias Kresse mit einem Unentschieden das Zünglein an der Waage. Ein halber Zähler in der Buchholz-Wertung fehlte Adebekian schließlich zum Triumph. Christian Hachtmann (Schach-Drachen Isernhagen) kam bei seiner vierten Teilnahme auf dem bronzenen Platz ein. Der Isernhagener, der zwar in Stendal lebt, aber seinem Verein nach wie vor treu ist, zeigte sich wenig friedfertig. Zwei Niederlagen gegen Lenhardt und Kottke stehen fünf Siege gegenüber. In der letzte Partie musste er gegen den Berliner Dirk Gros unbedingt gewinnen, um sich den dritten Preis zu sichern. Bei einem Unentschieden übrigens hätte Adebekian das Turnier gewonnen, und wäre Kottke Dritter geworden. So knapp ging es in der letzten Runde zu. Zwar dominierte Manfred Lenhardt das Teilnehmerfeld, doch der „moralische Sieger“ heißt der an Nummer 17 gesetzte Uwe Welz von Eintracht Tangerhütte. Der 47-Jährige legte einen kaum für möglich gehaltenen, superstarken Auftritt hin, verlor keine einzige Partie. Nachdem er Sven Mielke zum Auftakt ein Remis abgerungen hatte, fand daraufin auch Dr. Adebekian keinen Weg, um die Partie für sich zu entscheiden. Nach einem weiteren Unentschieden gegen Dirk Gros (Bau-Union Berlin) bezwang er den Grypser Guido Springer und gewann gegen Martin Kaduszkiewicz (Kieler Schachgesellschaft). In den abschließenden Runden folgten Punkteteilungen gegen seinen Klubkameraden Mathias Kresse und Manfred Lenhardt. Der Lohn für Welz' starke Leistung: 49 hinzugewonnene Deutsche Wertzahlpunkte und somit der Durchbruch der Schallmauer von 1800 Zählern. Aus altmärkischer Sicht war das 14. Open ein erfolgreiches. Mit den Rängen vier bis sechs der Tangerhütter platzierten sich gleich drei Spieler unter den ersten Zehn. In den vergangenen Jahren war das nicht immer so. Die Veranstalter wollen auch im kommenden Jahr das traditionelle Turnier ausrichten. Um dem Negativtrend hinsichtlich der Teilnehmerzahl entgegenzuwirken, sollen eventuell auch wieder Rahmenveranstaltungen stattfinden. Ebenso ist angedacht, das Turnier gleichzeitig als Kreiseinzelmeisterschaft zu werten. |
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